Für den Ernstfall vorsorgen

Es muss irgendeinen Grund haben, dass der liebe Gott bei allen höheren Lebewesen männliche und weibliche Wesen erschaffen hat. Die Durchmischung der Gene ist, wie wir heute wissen, pray-1359100_640unverzichtbare Voraussetzung für die Weiterentwicklung jedweden Lebens. Diese Trennung des Lebens nach Geschlechtern erzeugt auch geschlechtsspezifische Krankheiten. Auch beim Krebs. Typisch dafür sind der Prostatakrebs und der Brustkrebs, wobei Letzterer auch in geringerem Maße bei Männern auftritt.

Das heutige Gesundheitssystem erlaubt es, durch diverse vorbeugende Maßnahmen diesem Schicksal möglichst zu entgehen. Wen es dennoch erwischt, hat zu mindestens einige Jahre Lebensverlängerung zu erwarten. Wenn etwa Männer eine Vergrößerung der Prostata haben, die nicht gutartig ist, ist der Prostatakrebs, sofern frühzeitig erkannt, gut behandelbar. Dennoch sterben immer mehr Menschen an diesen Krebsarten. So ein Krebs kann plötzlich und unerwartet kommen, den Menschen in der Blüte des Lebens treffen, der Tod auf leisen Sohlen anrücken. Wohl dem, der sich, so gut es möglich ist, auf solche Situationen vorbereitet hat, zB mit einer  Sterbeversicherung.

Eine Sterbeversicherung trägt

ein Übriges dazu bei, dem unerwarteten Tod einen Teil der Aufregungen zu nehmen. Jedenfalls für die Hinterbliebenen. Wenn der Verstorbene rechtzeitig eine Sterbeversicherung abgeschlossen hat, sorgt er so für seine eigene Beerdigung und die Hinterbliebenen vor. Diese müssen nicht fürchten, durch die Kosten des Begräbnisses finanziell überlastet zu sein. Sie können sich der Organisation der Beerdigung und ihrer Trauerarbeit hingeben. Eine Aufgabe, die an die menschlichen Grenzen gehen kann. Wenn der durch eine Sterbegeldversicherung versicherte Angehörige einem Mitglied seiner Familie etwas Gutes tun wollte, hat er die Versicherungssumme deutlich höher gewählt, als notwendig.

Bei einer Sterbeversicherung ist es empfehlenswert, einen Begünstigten für die Versicherungssumme einzutragen. Tritt dann der Leistungsfall der Sterbegeldversicherung ein, erhält der Begünstigte die volle Summe ausgezahlt. Liegt diese deutlich höher als die Beerdigungskosten, hat er auf diesem Wege von dem Verstorbenen nachträglich noch eine finanzielle Zuwendung erhalten. Eine Zuwendung, die frei von Erbschaftssteuer ist. Das liegt daran, dass der Ertrag aus einer Sterbegeldversicherung eine Versicherungsleistung ist und nicht zum Erbe gehört.

Die richtige Versicherungssumme wählen

Wie hoch die Versicherungssumme einer Sterbegeldversicherung, unabhängig von einer möglichen Begünstigung eines Angehörigen, sein sollte, ist stets eine diffizile Angelegenheit. Denn niemand weiß, wann der Leistungsfall, also der Tod eintritt und was zu diesem Zeitpunkt eine Beerdigung wirklich kostet. Außerdem hat jeder Mensch entsprechend seinem Lebensstil auch andere Bedürfnisse in Bezug auf die eigene Beerdigung. Um sicherzugehen, dass die versicherte Summe ausreicht, ist die fachliche Beratung durch ein Beerdigungsinstitut zu empfehlen. Bei so einer Beratung wird, wenn beide sich einig sind, gleich einen Vertrag über die eigene Beerdigung abgeschlossen.

In diesem ist konkret vereinbart, welche Ausstattung der Sarg haben soll, wie teuer er sein darf, welcher Blumenschmuck vorhanden sein soll, welche Musik gespielt wird. Die Summe aus diesem Vertrag ist dann die Versicherungsleistung, die erforderlich ist, um diesen Vertrag zu bezahlen. Meist bieten die Versicherungsunternehmen in Zusammenarbeit mit einem Beerdigungsinstitut entsprechende gekoppelte Verträge für die Sterbeversicherung an. Im Leistungsfall muss sich der Angehörige dann um nichts kümmern. Das Beerdigungsinstitut organisiert nicht nur das Begräbnis, es kümmert sich auch um die Auszahlung der Versicherungsleistung.